Youtube kopiert Facebook Layout

Am 1. April 2010 hat Facebook seinen Siegeszug über das Web auf eine neue Stufe gestellt. Der größte Internetkonzern, Google, kopiert das Facebook Layout für eine seiner Töchter, Youtube. Von einem Tag auf den anderen gibt’s nur mehr ein “Like” “Don’t Like” anstelle eines komplexen “5 Sterne Rating Systems”. Der Mensch wird langsam dazu erzogen wie ein Computer zu denken. Null oder Eins? Gefällt dir das Video oder nicht? Dass mir das Video gefallen kann aber eben nicht 100% sondern nur 80% die möglichkeit kann ich wohl nur mehr durch 4x Like 1x Not Like ausdrücken.

Die Optionen ein Video zu teilen wurden optimiert wenn man so will. Es gibt nun von Youtube 9 Möglichkeiten das Video bekannt zu machen, Email, Facebook, Hi5, Twitter, MySpace, StumbleUpon, Orkut, Live Spaces, und natürlich kann man auch noch die URL kopieren, die ist aber nun versteckt, zuerst muss man auswählen dass man das Video “Weiterleiten” will.

Eine Neuerung die mir sehr gut gefällt ist die Änderung von ähnliche Videos und Videos vom gleichen Veröffentlicher. Erstere findet man Rechts vom aktuellen Video und Letztere erscheinen nach einem klick auf ein DropDown signalisierendes Feld, oberhalb des Videos. Allgemein hat Google das Design vereinfacht und tiefer gehende Funktionen werden erst angezeigt wenn man das entsprechende “DropDown” auswählt. Die Startseite hat sich nicht geändert, zumindest nicht auf den ersten Blick.

Kurz, gelungene Umstellung, schätze mal mehreren Usern is sie noch nicht einmal aufgefallen. Dezent und trotzdem eine Änderung die vermutlich in die richtige Richtung geht.

Google for a better world

Faszinierend. Google ist Böse, Google speichert deine Daten, Google weiß alles über dich. Und trotzdem setzt sich Sergey Brin für Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit ein. Der Standard berichtete über den Rückzug von Google aus dem China Markt, dem schnellst wachsenden Markt, der vermutlich in den nächsten Jahren(meine persönliche Einschätzung) eine größe erreichen wird, die die des europäischen und des amerikanischen Marktes übersteigen wird.

Keiner kann es oder will es glauben, Google tritt für das ein wovon es am meisten profitiert. Suchen, bei denen keine bestimmten Treffer ausgefiltert und vielleicht auch noch gemeldet werden müssen. Natürlich ist es für Google ein leichtes das hand zu haben was “der  Chinese” von ihnen will, immerhin machensie doch bei Werbung auch genau das, trotzdem scheint es nicht den Prinzipien der CEOs zu entsprechen.
Mich persönlich erfreut, dass Google damit scheinbar einen Trend auslöst oder bereits ausgelöst hat. Andere Unternehmen verlassen den chinesischen Markt ebenfalls.
In diesem Sinne… “Google for a better world” Mt Fuji
Nachlese:
http://derstandard.at/1269448163451/Zwei-weitere-Internet-Unt
http://derstandard.at/1269045769944/USA-Ende-der-Google-Selbs

http://derstandard.at/1269045792300/China-reagiert-mit-Blocka

Übersprunghandlung(en)

Übersprunghandlungen, das Wort hab ich jetzt seit Jahren gesucht, kennen gelernt durch den Biologie Unterricht in der AHS bei Prof. Mag. Schellauf und so oft verlockt gewesen es anzuwenden, bloß wie, wenn man nicht weiß wie es heißt. Einmal mehr hat mir Google seine Effektivität und  Wichtigkeit unterstrichen. Mal kurz gegoogelt und schon gefunden.

Ähnlich wie mit Heinrich Bölls Zitat: “Höflichkeit ist die sicherste Form der Verachtung” vor langer Zeit von einem Freund an den Kopf geworfen bekommen und dann leider vergessen, gleich wie er und seit ein paar Wochen hätte es oft gut getan es zu sagen. Bis ich dann auf die Idee komme “Höflichkeit Verachtung” zu googeln und siehe da, Google weiß sofort worum es mir geht und verweist mich auf WikiQuote.

Wie würde man in so einem Fall ohne Internet vorgehen?

Wers nicht im Kopf hat…

…hats in den Füßen. War eine Redewendung die früher vielleicht mal aktuell war. Ich habs offensichtlich nicht im Kopf, mein virtueller Server ist aufgrund eines Hardwaredefekts des echten Servers vernichtet worden und ich hatte keinerlei Backup erstellt, obwohl sich das Problem bereits seit Jänner/Dezember abzeichnete. Aber in den Füßen/Beinen hab ichs deswegen wohl nicht. Ich musste mich ja nicht bewegen, um meine Daten wieder herzustellen, Moment, das wird wohl nicht möglich sein.

Aber was is meine Konsequenz die ich zu tragen habe, dafür dass ich so dumm war meinen Server nicht zu backupen? Stundenlang wieder den Server aufsetzen, dann das CMS installieren und dann, dann irgend woher die Inhalte wieder herstellen. Der erste Teil konnte innerhalb eines Tages abgeschlossen werden. Für Schritt zwei mangelt es leider an Motivation, weil dieser Schritt zwar in kürzerer Zeit noch zu absolvieren wäre, aber dann der letzte Schritt unmittelbar bevor stünde. Entweder eine Datenbank ins Joomla einspielen die über ein halbes Jahr alt ist und dann irgendwas daraus machen, oder “alles neu”.

Die Entscheidung war dann kurzfristig mal auf WordPress.com umzusteigen und vielleicht mittelfristig oder sogar langfristig dabei zu bleiben. Denn es hat sich mal wieder bewiesen, dass Daten die irgendwo abgelegt sind, wo man selbst nicht verantwortlich ist höhere Haltbarkeit haben als Daten die irgendwo gespeichert sind wo man selbst verantwortlich ist.

Meine Google Docs sind unbeschädigt, meine Twitter Einträge sind alle da, meine Facebook einträge sind alle da, meine Videos auf Youtube sind alle da, weg ist nur was auf meinem privaten Server war. Angenommen ich hätte auch meinen Mailexchange über meinen Server abgewickelt, alle Mails wären weg, Gott sei dank macht das Google für mich.

Je unsicherer man Daten abspeichert, umso mehr Menschen haben darauf gewollten oder ungewollten Zugriff und umso leichter ist es sie wieder her zu stellen. Und so schlimm es klingt, eine Kranke wie Google werden unsere Daten immer am besten sichern, positiv oder nicht? Je größer das Unternehmen bei dem man seine Daten ablegt, umso wahrscheinlicher dass mindestens ein Backup gemacht wird, Image. Abschließend bleibt nur noch zu sagen “… hat dafür die Zeit.”

euer aljoscha

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