Menschen wie du sind schuld…

… dass ich in meinem Leben nicht so “erfolgreich” sein kann wie du es vielleicht bist. Wenn wir annehmen, dass alle Menschen nur mehr so handeln, dass sie dadurch keinen anderen Menschen ihre Freiheit rauben, oder ihrer Menschenrechte beschneiden, dann bräuchte ein Mensch wie ich mich nicht mehr darüber ärgern dass es solche Menschen gibt. Dann bräuchte ein Mensch wie ich nicht mehr darum kämpfen dass auch die letzten Exemplare dieser Art zur Vernunft gebracht werden.

In diesem Fall könnten sich nicht nur diese Menschen darauf konzentrieren ihre höchst privaten Ziele, meist die Anhäufung von perversem Wohlstand zu folgen, dann könnten auch Menschen wie ich ähnlichen Zielen folgen, der Anhäufung von Wissen, der Anhäufung von Fähigkeiten zur kreativen Ausübung, die empirische Weiterentwicklung… Aber leider bleibt das Menschen wie mir verwehrt, da wir uns primär darum kümmern müssen obigen Individuen ihre Grenzen aufzuzeigen, da sie sonst über noch mehr Leichen gingen und sich dafür auch noch bejubeln ließen.

Daraus wiederum können wir schlussfolgern, dass es derartigen Menschen nicht zusteht mein langsames Voranschreiten auf dem Weg des “Erfolgs” zu kritisieren, da es

a) nicht mein Anliegen ist ihnen nach zu eifern und

b) sie die Ursache sind, da sie durch ihr Verhalten mein Fortschreiten behindern.

Und, ich würde euch ja ziehen lassen, wenn nicht mein Gewissen mich plagen würde, und ich die Leichen derer die ihr für euren “Erfolg” aushungert, niedertretet, niederstecht, infiziert, deren heilung ihr verweigert, die ihr in Kriege führt, denen ihr Waffen verkauft, die ihr in Arbeitslagern zu Tode schindet vor mir wären und mich mahnen würden euch zu mahnen.

Daher, wenn jeder darauf achten würde dem anderen nicht das Fressi zu klauen, und jeder dem anderen helfen würde anstatt ihn zu treten, dann könnten wir alle unseren “Erfolgsweg” marschieren ohne über andere zu stolpern.

Der Mangel einer ausreichenden Differenzierung ist dem Autor bekannt.

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TrackVillage – Neue Phrasen

Geschrieben vor Monaten, es nicht gewagt zu veröffentlichen, gehindert durch die Angst jemandem ans Bein zu pinkeln. Nach mehreren Monaten und einem erfolgreichen Selbstversuch, wage ich nun den Schritt es der Welt an den Kopf zu werfen.

Nein, ich habe keinen Bock mehr auf, du krall zuwa, Smalltalk, oberflächlichen, böse Blicke ernten, warten, bis ich mich frustriert aus dem Dschungel der Lügen zurückziehen darf, keinen Spaß zu haben, mit nirgendwem, irgendwen nach hause kutschieren, in dem Wissen niemals eine Gegenleistung erwarten zu können, geschweige denn sie zu erhalten, noch mehr Smalltalk, mit irgendwem für einige Minuten das Lokal verlassen, dieses und jenes machen, unbegeistert, sitzen und fadisieren, langweilen bis hin zu blöd drein schauen. Noch nen Eistee bestellen damit ich mir einer Beschäftigung, dem trinken widmen kann. Mit irgendwem auf beste Freunde machen, dessen Nachnamen und Kontaktdaten mir zur Gänze unbekannt sind. Künstlich den Eindruck zu erwecken, als würde mich das Schauspiel amüsieren.

Erinnert mich an Trainspotting, wie so vieles, Mark Renton verabschiedet sich von dem Leben das er hatte um ein neues zu beginnen. Hoffnungsvoll und doch Hoffnungslos und triste. Ich denke die wenigen Personen, denen diese Zeilen nicht gewidmet sind wissen wer sie sind.

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